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Wigand Gerstenberg von
Frankenberg
1457-1522
Die Bilder aus seinen
Chroniken
Thüringen und Hessen -
Stadt Frankenberg
(Untersuchungen und Materialien zur Verfassungs-
und
Landesgeschichte 23)
Selbstverlag
des Hessischen Landesamtes für
geschichtliche Landeskunde, Marburg 2007, 408 Seiten, 87 Farbabb.,
zahlr. sw. Abb.
ISBN
9783-921254-868
Preis € 29,-
Die heutigen
Länder Thüringen und Hessen besitzen nur wenige Berichte aus
ihrer frühen Zeit.
Zu den seltenen Zeugnissen aus dem Mittelalter gehören die
„Landeschronik von
Thüringen und Hessen“ sowie die „Stadtchronik von Frankenberg an
der Eder“. Ihr
Autor ist der Geistliche Wigand Gerstenberg, der Ende des 15.
Jahrhunderts
beide Werke verfasst und selbst niedergeschrieben hat. Sie gehören
heute zu den
Schätzen der Universitätsbibliothek Kassel in der
Handschriftensammlung der
1580 von Wilhelm IV. gegründeten Landesbibliothek.
Die beiden
außergewöhnlichen und einzigartigen Dokumente sind reich
illustriert und
besitzen durch ihre bildlichen Beigaben einen besonderen Reiz. Das in
Kooperation zwischen der Universitätsbibliothek Kassel und dem
Hessischen Landesamt
für geschichtliche Landeskunde realisierte Buch/Publikation zeigt
alle 45
farbigen Federzeichnungen der Landeschronik von Hessen und
Thüringen sowie die
15 kolorierten Miniaturen aus der Stadtchronik von Frankenberg, die
bislang
kaum Beachtung fanden. Alle Zeichnungen werden der Öffentlichkeit
nicht nur
durch die Edition, sondern auch durch eine Wanderausstellung in den
Jahren 2007
und 2008 zugänglich gemacht. Das Buch enthält die Faksimiles
sowie 17 Beiträge,
in denen Wigand Gerstenberg und seine beiden Chroniken unter besonderer
Berücksichtigung der Illustrationen aus verschiedenen
historischen,
kunstwissenschaftlichen, volkskundlichen, hilfs- und
sprachwissenschaftlichen
Perspektiven betrachtet werden.
Die
Handschriften liefern nicht nur wichtige Beiträge zur
Vergangenheit von
Thüringen und Hessen und zu der von den Landgrafen
gegründeten Heimatstadt des
Chronisten, sondern sie enthalten darüber hinaus reiche Angaben zu
den
damaligen Lebensumständen in den beschriebenen Gebieten und
gehören zum kulturellen
Erbe beider Länder. Es sind kaum Quellen vorhanden, die so
eindrucksvoll über
die gemeinsamen Wurzeln und den Gang der Geschichte erzählen wie
seine
Schriften - und es finden sich nur wenige vergleichbare Zeugnisse, die
mehr zur
Identität dieser historischen Räumen und den hierin
handelnden Personen
beitragen. Der Heilige Bonifatius, Landgräfin Elisabeth von
Thüringen, Sophie
von Brabant, legendenhafte und reale Figuren treten ebenso auf wie die
„kleinen
Leute“, die in Krieg und Frieden die Geschichte ihres Landes
geprägt und erlebt
haben.
Klostergründungen,
Städtebau, die Errichtung von Burgen, Kampf und Gewalt in
ungezählten Fehden
werden nicht nur im Text thematisiert, sondern auch von unbekannter
Künstlerhand auf Anweisung des Chronisten in Bilder umgesetzt.
Aus dem
Inhalt:
Faksimiles und Kommentare
sowie Aufsätze
zu besonderen Aspekten:
Wigand Gerstenberg
und seine Zeit
Heinrich
Meyer zu Ermgassen
Neues
zu der Vita Wigand Gerstenbergs
Otto
Volk
Wigand
Gerstenberg, Landgraf Wilhelm III. und Hans von Dörnberg
Ulrich
Ritzerfeld
Zwischen Stagnation und
Wandel. Frankenberg an der Eder zur Zeit Wigand
Gerstenbergs
Matthias Kälble
Wigand
Gerstenberg und die Landgrafschaft Thüringen
Wigand Gerstenberg
und sein Werk
Konrad
Wiedemann
Der Aufbau der
Handschrift von Wigand Gerstenbergs
Landeschronik von Thüringen und Hessen
Harald
Wolter-von dem Knesebeck
Zu den Zeichnern
der beiden Chroniken Wigand
Gerstenbergs
Klaus Niehr
Im Schrift- und Bildkontext. Die
Zeichnungen zu den
Chroniken Wigand Gerstenbergs und ihr Ort im Text
Das Verhältnis von Text und Bild in den Chroniken Wigand
Gerstenbergs
Joachim
Schneider
Die
Chroniken
des Wigand Gerstenberg im Kontext der zeitgenössischen
Historiographie
Gehalt der Bilder
in Einzelaspekten
Jochen
Ebert, Stephan Hagenbusch
Umwelt,
Landschaft und Natur in den Illustrationen zu
Wigand Gerstenbergs Chroniken
Holger
Th. Gräf
„Hir
sal stehin, wy man
buwet ...“. Die
Ortsansichten in den
Chroniken Wigand Gerstenbergs
Steffen
Krieb
Bilder des
Kriegs in den Chroniken Wigand Gerstenbergs
Birgitt
Borkopp-Restle, Barbara Welzel
Gewand und Stand
– Kostüme und Rüstungen in den
Illustrationen zu Wigand Gerstenbergs Chroniken
Siegfried
Becker
Realien und
Interieurs in den Illustrationen zu Wigand
Gerstenbergs Chroniken
Heinrich
Meyer zu Ermgassen
Die Wappen in den
Illustrationen zu Wigand Gerstenbergs
Chroniken
Maleranweisungen
Ergänzende Abbildungen
Der
Hessische Städteatlas
Ein
neues historisches Grundlagenwerk
Ziel des
vom Hessischen Landesamt für geschichtliche Landeskunde in Marburg
betriebenen
Projektes ist die Bearbeitung und Herausgabe historischer und moderner
Stadtkarten, die einen hohen Quellenwert besitzen und wichtige
Aufschlüsse
über Ortsgeschichte und Siedlungsentwicklung geben. Die Edition
der Karten und
zugehörigen Texte mit attraktiv gestalteten Ortsansichten zu allen
Städten im
heutigem Land Hessen erfolgt in den kommenden Jahren. Der Hessische
Städteatlas
dient sowohl der lokalen Stadtgeschichte wie der
interdisziplinären
vergleichenden Städteforschung. In seiner äußeren
Gestalt und seinen
inhaltlichen Schwerpunkten schließt er an den Deutschen
Städteatlas an und
bildet einen Beitrag zum Gesamtvorhaben eines europäischen
Atlaswerks.
Im
Hessischen Städteatlas erhält jede Stadt eine Mappe mit
fünf bis sechs
separaten, überwiegend mehrfarbigen Blättern zur
Siedlungstopographie und
Entwicklung des Ortes von den Anfängen bis zur Gegenwart. Hinzu
kommt ein
Textheft mit einem Abriss der Stadtgeschichte, mit ausführlichen
Erläuterungen
zu den Karten und einem umfangreichen Gebäudeverzeichnis.
Die Basis
für den Städteatlas bilden die archivalisch
überlieferten Steuerunterlagen
(Katasterkarten und Grundbücher) aus dem 19. Jahrhundert. Die
historischen
Karten werden für die Drucklegung umgezeichnet und im
Maßstab 1 : 2500 in einer
für alle Orte gleichen Farbgebung, Beschriftung und mit verwandten
Signaturen
publiziert. Zu diesem neu edierten Urkataster gehören mehrere vom
Landesamt
entwickelte Beikarten, anhand derer der Gang der Besiedlung von den
Anfängen
bis zur Gegenwart nachvollzogen wird.
Die Mappen
der ersten Lieferung des Hessischen Städteatlas
- Butzbach (ISBN
3-87707-643-2),
- Homberg/Ohm (ISBN
3-87707-644-0),
- Limburg (ISBN 3-87707-645-0),
-
Wetter (ISBN
3-87707-642-4)
- Bad Arolsen (ISBN
3-87707-650-5)
- Dieburg (ISBN
3-87707-646-7)
- Grünberg (ISBN
3-87707-647-5)
- Hessisch Lichtenau (ISBN
3-87707-673-4)
- Michelstadt (ISBN
3-87707-648-3)
sind zum
Preis von je 29,80 € zu beziehen bei
Verlagsdruckerei
Schmidt GmbH
Nürnberger Str. 27-31
D-91413 Neustadt an der Aisch
http://www.verlagsdruckerei-schmidt.de/index.htm
Zu beziehen durch
das Hessische Landesamt für geschichtliche Landeskunde auf
herkömmlichen Weg oder per Email: verlag.hlgl@staff.uni-marburg.de
sind folgende Publikationen:
Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte
Band 56 (2006)
Aufsätze
Martin
Früh,
Die Wahlkapitulation der Reichsabtei Fulda vom 10. Februar 1383, S. 1
Gerhard
Aumüller,
Männliche Krankheitserfahrung im 16. Jahrhundert. Landgraf Philipp
der
Großmütige von Hessen (1504–1567) und seine Ärzte, S. 19
Flemming
Schock,
Von Kirchhain in die Welt. Aspekte der barocken Kosmographie am
Beispiel
Eberhard Werner Happels (1647–1690), S. 49
Rainer
Maaß,
Pagen und ihre Lehrer am Darmstädter Hof des 18. Jahrhunderts, S.
73
Joachim
Lilla,
Die Vertretung der Provinz Hessen-Nassau im Preußischen Staatsrat
(1921 bis
1933) und im Reichsrat (1921 bis 1934),
S. 115
Carsten
Eigner,
Die Nationalsozialisten im Kreis Lauterbach bis 1933, S. 145
Forum
Christina
Vanja,
Die Ausstellung
„Elisabeth in Marburg. Der Dienst am Kranken“ im Marburger
Landgrafenschloss.
Das Projekt und sein Konzept, S. 169
Kai
Rawe,
Studien zur Zwangsarbeit, S. 175
Besprechungen
Berichte
ISBN 978-3-921254-56-1
Preis: € 27,00
Untersuchungen und Materialien zur
Verfassungs- und Landesgeschichte
Bd. 22, Jürgen Ackermann
Gelnhausen. Die verpfändete
Reichsstadt.
Bürgerfreiheit und Herrschermacht
191 S., 100
Abb., viele farbig, hist. Karten, 2006
(Bezug
über das Hessische Landesamt für geschichtliche Landeskunde)
ISBN 3-921254-87-6
Gebunden. €
29,-
Band
19, Andreas Kaiser
Das Papiergeld des
Kurfürstentums Hessen.
Methoden staatlicher Schuldenaufnahme im 19. Jahrhundert
herausgegeben
vom Hessischen
Landesamt für
geschichtliche Landeskunde 2004,
XII, 320 Seiten, 4
Tabellen, 2
Diagramme, 6 Textabb., 8 Tafeln.
ISBN
3-921254-89-2
Gebunden.
Lpr. €
32,00
Die für einen deutschen
Mittelstaat exemplarische Studie behandelt
nicht die „Suche nach dem verlorenen Groschen“, sondern wesentliche
Elemente
der Staatsfinanzierung im 19. Jahrhundert. Die Untersuchung ordnet das
Papiergeld in die kurhessische Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte
ein. Auch
ein „reiches“ Land wie das Kurfürstentum, dessen Herrscherhaus
über große
finanzielle Reserven aus der Vermietung von Truppen, namentlich im
Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg (1776–1783), verfügte,
benötigte zur
Finanzierung seines Haushalts Kredite. Besondere Belastungen kamen
nicht nur
aus dem Investitionsbereich mit dem Bau der neuen Eisenbahnen, sondern
auch aus
den Zeitläuften, namentlich der 1848er Revolution, in der
Engpässe den
Staatshaushalt bestimmten. Nach der Auseinandersetzung zwischen
kurfürstlichem
Hausvermögen und Staatsvermögen (1831) wurden die Finanzen im
Rahmen des
Budgetrechts des Landtags zunehmend öffentlich diskutiert. Auf der
Suche nach
Geldquellen kam es allein bis 1848 zu 16 Projekten, Mittel durch
Ausgabe von
Papiergeld aufzutreiben. Neben dem Landesherrn waren Abgeordnete,
Finanziers,
Bankrotteure und gar ein Spielbankbetreiber Träger solcher Ideen.
Erst 1848 und
1849 wurden unter dem Druck der Zeitverhältnisse Kassenscheine
eingeführt. Doch
dieser „Fortschritt“ bei den Zahlungsmitteln des Landes litt unter der
jederzeit möglichen Spannung zwischen der allgemeinen Akzeptanz
des
Papiergeldes und der Kreditwürdigkeit des Landes. Die Tilgung
dieser Emissionen
durch allmähliche Einziehung und die Planungen weiterer Ausgaben
zogen sich bis
1863 hin. Mit dem damals über ein neues Kassenscheingesetz
geschöpften Geld
reagierte Kurhessen auf den Bankrott der privaten, aber dem
wirtschaftlichen
Ruf des Landes abträglichen „Kurhessischen Leih- und Commerzbank“
im Jahre 1859
und finanzierte damit den Vergleich mit den Gläubigern. Als
Preußen 1866 das
Land, das im Krieg auf der Seite Österreichs gestanden hatte,
annektierte,
wurden die erst teilweise fertigen Scheine noch in der Druckerei
eingestampft,
das umlaufende ältere kurhessische Papiergeld zu preußischem
erklärt. Erst 1874
verschwanden die letzten kurhessischen Scheine, als das Deutsche Reich
mit der
Einführung der Mark sein Geldwesen neu regelte.
Das mit Mustern der wenigen
erhaltenen Scheine
illustrierte Buch, aus den Akten zu den großenteils geheimen
Verhandlungen
geschöpft, wendet sich an Interessenten aus der Landesgeschichte,
der
Wirtschaftsgeschichte und nicht zuletzt aus der Numismatik und
Geldgeschichte.
Immerhin gehen jedem im Lande die neuesten Erzeugnisse der Druckerei
durch die
Hand, die für Kurhessen den letzten Auftrag ausführte: Die
Firma Giesecke &
Devrient, damals Leipzig, heute München, ist an der Produktion der
Euro-Noten
beteiligt.
Band
18, Alexander Jendorff
Verwandte,
Teilhaber und Dienstleute.
Herrschaftliche Funktionsträger im Erzstift Mainz 1514 bis 1647.
Selbstverlag des
Hessischen Landesamtes für geschichtliche Landeskunde 2003,
X, 398 Seiten, 3
Abbildungen,
zahlreiche Tabellen, 1 Karte, 1 CD
ISBN 3-921254-91-4
Preis: € 59,00
Die
Aufarbeitung und Strukturanalyse der alteuropäischen Beamtenschaft
zählt zu den traditionellen Forschungsgegenständen
westeuropäischer, insbesondere deutscher Historiographie. Die
vorliegende Studie schließt eine empfindliche Lücke zur
Personenforschung in der Mitte des Alten Reiches. Sie zeigt, wie sich
das Politiksystem des Mainzer Erzstifts seit dem Spätmittelalter
und insbesondere seit Anfang des 16. Jhs. entwickelt hat und wie es
aufgrund des Selbst- und Politikverständnisses der
mittelrheinisch-reichsritterschaftlichen Standeselite funktionierte.
Hierzu werden das Zusammenspiel bzw. die Abhängigkeiten zwischen
dem beteiligten Adel, dem Erzbischof und dem Domkapitel
herausgearbeitet. Exemplarische Beschreibung von Karrieren einzelner
Personen wechseln mit Darstellungen über Entwicklungen innerhalb
ausgewählter Familien. In einem zweiten Schritt werden die
Funktionsträger von Herrschaft im Kurfürstentum analysiert.
Die Untersuchung der personellen Basis fragt nach dem
Entwicklungszusammenhang zwischen Amt und Funktionsträger im
Herrschaftszentrum und in der Herrschaftsperipherie. Die
sorgfältige Auswertung umfangreicher Archivbestände und
gedruckter Quellen läßt die Mainzer ‚Beamten’ nicht nur als
Befehlsempfänger erkennen, sondern auch als Verwandte, Teilhaber
und Dienstleute kurfürstlicher Herrschaft.
Ein
systematisches Ämter- und Dienerverzeichnis nennt Namen, Amt,
Einstellungstermin und Besoldung für alle Funktionsträger vom
Hofrat bis zum Kammerbediensteten, vom Burggrafen bis zum
Brunnenmeister
oder geschworenen Silberboten. Die durch ein Orts- und Personenregister
erfaßten Angaben werden durch weitere Dateien auf einer
beigefügten CD ergänzt und bieten dem Interessierten eigene
Analysemöglichkeiten.
Schriften des Hessischen Landesamtes
für geschichtliche Landeskunde
Band 40, Jürgen Ackermann:
Verschuldung, Reichsdebitverwaltung, Mediatisierung.
Eine
Studie zu den Finanzproblemen der mindermächtigen Stände im
Alten Reich. Das Beispiel der Grafschaft Ysenburg-Büdingen
1687-1806.
Selbstverlag
des Hessischen Landesamtes für geschichtliche Landeskunde 2002, X,
289 Seiten, 14 Abbildungen, 1 Faltplan
ISBN 3-921254-93-0
Preis: € 20,00
Am Ende des Alten
Reiches leerten sich u. a. wegen oft verschwenderischer
Haushaltsführung die Schatztruhen vieler mindermächtiger
Reichsstände und füllten sich anstelle von Barvermögen
mit Schuldscheinen randvoll, so daß die Herrschenden
schließlich ihre Zahlungsunfähigkeit bekennen mußten.
Im Bemühen um den Erhalt der überkommenen Reichsstrukturen
richteten die Kaiser zur Regulierung der Finanzsituationen
Debitkommissionen ein und bewahrten die Schuldner so vor dem Untergang.
Mit dem Zusammenbruch des Kaisertums zu Beginn des 19. Jahrhunderts
endete ihre Souveränität, und sie sanken zu
Standesherrschaften herab. – Der Autor untersucht am Beispiel
ausgewählter Grafschaften und eines Fürstentums die zeit- und
personenbedingten Gründe für den Weg der kleinen
Staatsgebilde
in die Überschuldung, das systemerhaltende Eingreifen der Kaiser,
die Wirkungsweise der Reichsschuldenverwaltungen und den am Ende doch
eintretenden Verlust der Landeshoheit der betroffenen
Miniatur-Reichsstände.
Jürgen
Ackermann, geb. 1935 in Frankfurt/Main, war nach Englisch- und
Geschichtsstudium für das Höhere Lehramt an den
Universitäten Frankfurt/Main und Marburg an den Gymnasien in
Rotenburg/Fulda und Gelnhausen, seit 1973 als Direktor an der
Gesamtschule Wächtersbach tätig. Im Anschluß an seine
Pensionierung erarbeitete er die vorliegende Dissertation aus dem
vorwiegend ungedruckten Quellenmaterial verschiedener Archive.
In zahlreichen
Publikationen behandelt er darüber hinaus unterschiedliche Themen
der Geschichte und Kultur des Main-Kinzig- und Wetterauraumes.
Archäologische Denkmäler in
Hessen
Heft 159,
Niklot Klüßendorf, Wolfgang Korn und Christa Meiborg:
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Der
Münzschatz vom alten Kirchhof in Lohra (Kr. Marburg-Biedenkopf).
Wetterauer
Brakteaten aus dem späten 13. Jahrhundert, Wiesbaden 2003,
20
S., 4 Karten und Pläne, zahlr. Abb., großenteils farbig.
ISBN 3-89822-159-8.
Preis: € 3,50
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Heft 155,
Niklot Klüßendorf:
Der
Schatz aus der Laneburg, Gemeinde Löhnberg, Kr. Limburg-Weilburg,
verborgen ab 1687. "Brückennominale" im Geldumlauf des
späten 17. Jahrhunderts, Wiesbaden 2002, 48 S., zahlr., teils
farbige Abb.;
Preis: € 5,00
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